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		<title>Papst verurteilt Homo-Ehe</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wieder sorgen harte Aussagen von Papst Benedikt XVI f&#252;r Konroversen. Seine konservative Einstellung ist allgemeinhin bekannt. Doch nun kam es zu einer versch&#228;rften Kritik der gleichgeschlechtlichen Ehe. Die homosexuelle Gesellschaft k&#228;mpft f&#252;r gleiche Rechte bez&#252;glich einer ehelichen Verbindung und das Recht auf die Adoption eines Kindes. Was in den USA in manchen Bundesstaaten schon erlaubt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_3119" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3119" title="Frisch verheiratet Â© Arrow Studio - Fotolia.com" src="http://www.lesweb.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-cf31ee13e341348d2f191e63ac881df4.jpeg" alt="Frisch verheiratet Â© Arrow Studio - Fotolia.com" width="200" height="162" /><p class="wp-caption-text">Frisch verheiratet Â© Arrow Studio - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Wieder sorgen harte Aussagen von Papst Benedikt XVI f&uuml;r Konroversen. Seine konservative Einstellung ist allgemeinhin bekannt. Doch nun kam es zu einer versch&auml;rften Kritik der gleichgeschlechtlichen Ehe. Die homosexuelle Gesellschaft k&auml;mpft f&uuml;r gleiche Rechte bez&uuml;glich einer ehelichen Verbindung und das Recht auf die Adoption eines Kindes. Was in den USA in manchen Bundesstaaten schon erlaubt ist, st&ouml;sst in Deutschland und im katholisch gepr&auml;gten Europa nach wie vor auf Hindernisse.</p>
<p>So ging aus der j&uuml;ngsten Stellungnahme des Papstes hervor, dass eine solche Verbindung zwischen Frau und Frau oder Mann und Mann nicht nur ein moralisch absolut zu verurteilendes Konzept sei, sondern, dass die Gesellschaft auf Grund solcher Ehen gef&auml;hrdet w&auml;re. Dass Mann und Frau zusammengeh&ouml;ren, habe nicht nur eine konventionelle Relevanz, sondern sei wichtig f&uuml;r eine intakte Gesellschaft. Gleichgeschlechtliche Ehen untergraben jedoch dieses Fundament und f&uuml;hren auf Dauer zu einer gesellschaftlichen Degeneration. Viele Papstkritiker und Anh&auml;nger der Homosexualit&auml;t f&uuml;hlen sich vor den Kopf gestossen. Was jahrelange Genderstudies und Gleichberechtigungsideen aufgebaut haben, wird hier im Eilflug durch das f&uuml;hrende Wort des <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=13221" target="_blank">katholischen Konservativismus</a> wieder abgerissen. Die Ideen des Papstes muten mittelalterlich an und scheinen auch keinen nachvollziehbaren Bezug mehr zum Zeitgeist herstellen zu k&ouml;nnen. Nach wie vor wehrt sich der Vatikan wehement gegen die Praktik der Abtreibung. Es ist nachvollziehbar, dass eine strenge Exegese der katholischen Glaubensschriften einen solchen Schluss zulassen und begr&uuml;nden. Allerdings w&uuml;nscht man sich gerade von der Kirche einen moderneren Umgang mit diesen Schriften, um den Glauben fern von menschenverachtenden Dogmen wieder etwas zu neuem Glanz zu verhelfen, anstatt Angriffsfl&auml;che f&uuml;r Ablehnung und Feindschaft zu bilden.</p>
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		<title>Gleichgeschlechtliche Ehe: Endlich auch in Baden-Württemberg</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 12:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja</dc:creator>
				<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Baden-W&#252;rttemberg &#246;ffnet nun endlich auch &#8211; als letztes Bundesland &#8211; die Standes&#228;mter f&#252;r Schwule und Lesben. Die gr&#252;n-rote Landesregierung hat nun beschlossen, dass auch gleichgeschlechtliche Paare ab dem 01.01.2012 ihre Lebenspartnerschaft im Standesamt besiegeln k&#246;nnen, bisher mussten sie dazu teilweise in der KFZ-Zulassungsstelle &#8220;heiraten&#8221;. Die ehemalige CDU/FDP-Regierung hat hier keinen Handlungsbedarf gesehen. &#8220;Endlich ist der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2184" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-2184" title="© Jason Mark Photos - Fotolia.com" src="http://www.lesweb.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-1c1579c4a9ba89447a85fac3b4d000bb.jpeg" alt="© Jason Mark Photos - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Jason Mark Photos - Fotolia.com</p></div>
<p>Baden-W&uuml;rttemberg &ouml;ffnet nun endlich auch &#8211; als letztes Bundesland &#8211; die Standes&auml;mter f&uuml;r Schwule und Lesben. Die gr&uuml;n-rote Landesregierung hat nun beschlossen, dass auch gleichgeschlechtliche Paare ab dem 01.01.2012 ihre Lebenspartnerschaft im Standesamt besiegeln k&ouml;nnen, bisher mussten sie dazu teilweise in der KFZ-Zulassungsstelle &#8220;heiraten&#8221;.</p>
<p>Die ehemalige CDU/FDP-Regierung hat hier keinen Handlungsbedarf gesehen. &#8220;Endlich ist der lange Kampf ums Standesamt zu Ende. Zehn Jahre hat es gedauert, erst jetzt k&ouml;nnen sich Lesben und Schwule im ganzen Bundesgebiet in den Standes&auml;mtern das Ja-Wort geben&#8221;, freut sich Manfred Bruns, Sprecher des <a href="http://www.lsvd.de/" target="_blank">Lesben- und Schwulenverbandes</a>. &#8220;Baden-W&uuml;rttemberg war das letzte Bundesland, das von der L&auml;nder&ouml;ffnungsklausel Gebrauch gemacht hatte und &uuml;ber Jahre lesbische und schwule Paare mit un&uuml;bersichtlichen Sonderregelungen traktierte. Wir freuen uns, dass die neue Landesregierung diese homophobe Gesetzgebung abgeschafft hat&#8221;, sagt er weiter. F&uuml;r die Verpartnerung verlangten die St&auml;dte teilweise deutlich h&ouml;here Geb&uuml;hren bis hin zu 300 Euro, eine Hetero-Ehe konnte zum einheitlichen Festpreis von 40 Euro abgeschlossen werden.&nbsp;Mit der Neuregelung gilt nun in der ganzen Bundesrepublik einheitlich das Personenstandsrecht. Das hei&szlig;t, dass die gleichen Beh&ouml;rden zust&auml;ndig sind und jedes Paar heiraten kann, wo es will.&nbsp;</p>
<p>Im Juni diesen Jahres beschloss das Bundesland Hamburg mit den Stimmen von SPD, Gr&uuml;n-Alternative Liste Hamburg und Die Linke eine Bundesinitiative zur &Ouml;ffnung der Ehe f&uuml;r homosexuelle Paare. CDU und FDP stimmten dagegen. Am 29. Juni brachte das B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen einen Gesetzentwurf zur &Ouml;ffnung der Ehe f&uuml;r gleichgeschlechtliche Paare in den Bundestag ein, der nur von der Linken unterst&uuml;tzt wird.&nbsp;</p>
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		<title>Das EU-Parlament stärkt Rechte von LGTB</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Signal der Hoffnung f&#252;r die Gemeinde der Schwulen, Lesben und Transgendern kommt diese Woche aus Br&#252;ssel. Das &#160;Europ&#228;ische Parlament st&#228;rkt die Rechte der LGBT-Gemeinde durch die Verabschiedung von zwei Resolutionen, die umfassend gegen Diskriminierung vorgehen sollen. Die erste Resolution &#8220;Zur Integration von Menschen mit Behinderungen fordert die EU-Mitgliedsstaaten auf Richtlinien durchzusetzen, die die Anwendung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Signal der Hoffnung f&uuml;r die Gemeinde der Schwulen, Lesben und Transgendern kommt diese Woche aus Br&uuml;ssel. Das &nbsp;Europ&auml;ische Parlament st&auml;rkt die Rechte der LGBT-Gemeinde durch die Verabschiedung von zwei Resolutionen, die umfassend gegen Diskriminierung vorgehen sollen.</p>
<p>Die erste Resolution &#8220;Zur Integration von Menschen mit Behinderungen fordert die EU-Mitgliedsstaaten auf Richtlinien durchzusetzen, die die Anwendung des Grundsatzes der Gleichbehandlung ungeachtet der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung verwirklichen sollen.</p>
<p>Darauf folgte prompt die Verabschiedung einer Resolution zu neuen Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten, insbesondere auch gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz.&nbsp;</p>
<p>Die Innitative ergriffen vor Allem die gr&uuml;nen Parteien Europas. Diese begr&uuml;&szlig;ten die Resolutionen, denn laut der gr&uuml;nen Abgeordneten Ra&uuml;l Romeva i Rueda (Spanien) sei es &#8220;in der DNA Europas, Minderheiten zu sch&uuml;tzen&#8221;. Sie klagt dar&uuml;ber hinaus Staaten an deren &#8220;r&uuml;ckschrittliche Regierungen&#8221; die Gleichheit &#8220;mit &#8220;irref&uuml;hrenden Argumenten&#8221; hinausz&ouml;gern wollten.</p>
<p>Ein &Auml;nderung der traditionellen Sichtweisen zeichnet sich auch im Bereich des Asylrechts ab. Das europ&auml;ische Parlament verabschiedete eine bindende Resolution, die Erleichterungen f&uuml;r Transgender-Personen bei Asyl-Antr&auml;gen bewirken soll.</p>
<p>Genauer heisst es in der neuen EU-Asyl-Richtlinie: &#8220;<a href="http://www.etc-graz.at/typo3/index.php?id=945" target="_blank">Geschlechtssepzifische Aspekte</a>, einschlie&szlig;lich der geschlechtlichen Identit&auml;t, werden zum Zwecke der Bestimmung der Zugeh&ouml;rigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder der Ermittlung eines Merkmals einer solchen Gruppe angemessen ber&uuml;cksichtigt.&#8221;</p>
<p>Beispielsweise wurden in Deutschland bisher Transgender-Personen rechtlich wie Schwule und Lesben behandelt. Bei einem Antrag auf Asyl kamen ihnen deshalb nur &#8220;begrenzt Schutz vor Verfolgung&#8221; zu. Dies soll die Richtilinie &auml;ndern, durch welche Geschlechtsidentit&auml;t als Verfolgungs- und damit Asylgrund anerkannt wird.</p>
<p>Ausser Gro&szlig;britannien, Irland und D&auml;nemark wird die Richtlinie in jedem der EU-Mitgliedstaaten durch den jeweiligen Gesetzgeber umgesetzt.&nbsp;</p>
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		<title>Sarazzin gegen Wowereit</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 10:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr sorgte das Buch des damaligen Berliner SPD-Finanzsenators f&#252;r die meisten Schlagzeilen und hitzigsten Diskussionen im Land: Die Rede ist nat&#252;rlich von Thilo Sarrazins &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221;, das sich mit der Integrationspolitik Deutschlands besch&#228;ftigt und mit provokanten und radikalen Thesen aufwartet. Auch bei Interviews verhielt sich der ohnehin schon wenig beliebte Politiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_785" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-785" title="Quelle: Time for Climate Justice/Flickr.com" src="http://www.lesweb.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-e93951d9c6532f6f2896e487c78a3689.jpeg" alt="Quelle: Time for Climate Justice/Flickr.com" width="200" height="" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Time for Climate Justice/Flickr.com</p></div></dfn>Im vergangenen Jahr sorgte das Buch des damaligen Berliner SPD-Finanzsenators f&uuml;r die meisten Schlagzeilen und hitzigsten Diskussionen im Land: Die Rede ist nat&uuml;rlich von <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/thilo-sarrazin-deutschland-schafft-sich-ab-so-wird-deutschland-dumm-1999085.html" target="_blank">Thilo Sarrazins &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221;, das sich mit der Integrationspolitik Deutschlands besch&auml;ftigt und mit provokanten und radikalen Thesen aufwartet</a>. Auch bei Interviews verhielt sich der ohnehin schon wenig beliebte Politiker eher nicht im Sinne der &#8220;political correctness&#8221;: Er bachte Zuwanderer in Verbindung mit der seiner Meinung nach immer d&uuml;mmer werdenden Bev&ouml;lkerung und warf ihnen vor, nichts weiter als st&auml;ndig neue Kinder mit Kopftuch zu machen. Das f&uuml;hrte dazu, dass einige SPD-Genossen um den Ausschluss Sarrazins aus der Berliner SPD k&auml;mpften &#8211; vergeblich.</p>
<p>Nun legt auch Berlins alter und neuer B&uuml;rgermeister, der charismatische SPD-Mann Klaus Wowereit, ein Buch &uuml;ber Integration vor, das unter anderem Antwort und Kritik von &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; ist. Wowereit sieht viele Dinge optimistischer, das l&auml;sst auch schon sein Titel &#8220;Mut zur Integration&#8221; erahnen. Darin pl&auml;diert er f&uuml;r ein &#8220;neues Miteinander&#8221; und f&uuml;hrt aus, dass w&auml;hrend es Sarrazin um Spaltung ginge, er um Zusammenhalt und Gemeinschaft k&auml;mpft.</p>
<p>So eine Steil-Vorlage l&auml;sst sich nat&uuml;rlich Sarrazin nicht engehen: Er bezeichnete Wowereits Integrations-Buch als &#8220;Sch&ouml;nwetter-Mutmachfibel&#8221; und kritisiert das fehlende Niveau des Textes. Unter anderem findet Sarrazin sehr peinlich, dass sich Wowereit selbst einen Migrationshintergrund andichte, da Wowereits Mutter in Ostpreu&szlig;en aufgewachsen sei. Er, dessen Wurzeln in England, im Burgund und in Polen l&auml;gen, k&auml;me gar nicht erst auf eine solche Idee &#8211; schlie&szlig;lich sei er in Recklinghausen aufgewachsen und folglich Westfale.</p>
<p>Trotz der vielen Vorurteile gegen Einwanderer oder T&uuml;rken im Besonderen zieht es dennoch viele Deutsche regelm&auml;&szlig;ig an den Bosperus oder die t&uuml;rkische Riveria. Unternehmen wie <a href="http://www.immonet.de/immobilienmakler/334719.html" target="_blank">Emlak: T&uuml;rkische Immobilien</a> haben unter ihren Kunden nicht selten vor allem Bundesb&uuml;rger. Dann drehen sich die Stereotype endlich einmal um und der Deutsche ist pl&ouml;tzlich der Fremde unter T&uuml;rken: Schlie&szlig;lich sind wir alle Ausl&auml;nder.</p>
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		<title>LSVD trifft Erzbischof von Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 15:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Diskrminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erzbischof Moelki]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem war der Papst in Deutschland und unter anderem in Berlin. Dies war ein riesiges Medienereignis und brachte auch viele kritische Stimmen mit sich. Hinzu kam ein unglaublich hohes Sicherheitsaufkommen, was die Anwohner der betroffenen Zonen ziemliche Einschr&#228;nkungen erlebenlie&#223;. Doch noch bevor der Papst &#252;berhaupt nach Berlin kam, geschah in Berlin etwas historisch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_370" class="wp-caption alignleft" style="width: 188px"><img class="size-medium wp-image-370" title="Gedächtniskirche Berlin, Foto: melcher groenendijk_flickr" src="http://www.lesweb.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-74c6007e0544ec8cb6b09fa6851371ce.jpeg" alt="Gedächtniskirche Berlin, Foto: melcher groenendijk_flickr" width="178" height="237" /><p class="wp-caption-text">Gedächtniskirche Berlin, Foto: melcher groenendijk_flickr</p></div></dfn>Vor kurzem war der Papst in Deutschland und unter anderem in Berlin. Dies war ein riesiges Medienereignis und brachte auch viele kritische Stimmen mit sich. Hinzu kam ein unglaublich hohes Sicherheitsaufkommen, was die Anwohner der betroffenen Zonen ziemliche Einschr&auml;nkungen erlebenlie&szlig;. Doch noch bevor der Papst &uuml;berhaupt nach Berlin kam, geschah in Berlin etwas historisch noch nie dagewesenes, bei dem es eigentlich schade ist, dass es kaum Anklang in den Medien fand.</p>
<p>Es trafen sich der <a href="http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/rainer-maria-woelki-ins-amt-eingefuehrt/4546424.html" target="_blank">Erzbischof von Berlin Rainer Maria Woelki</a> und Vorstandsmitglied Bodo Mende. Nun mag man sich fragen was daran so historisch sei, denn ein Erzbischof wird sich doch sicherlich h&auml;ufiger mal mit Vorstandsmitgliedern treffen. Doch in Bezug auf die katholische Kirche handelte es sich hier um ein ganz besonderes Vorstandsmitglied. So ist Bodo Mende Vorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin Brandenburg. Da die Haltung der katholischen Kirche gegen&uuml;ber Homosexualit&auml;t weitreichend bekannt ist, d&uuml;rfte nun klar werden warum dieses Treffen historisch war. Immerhin hat sich noch kein anderer Erzbischof mit dem <a href="http://www.lsvd.de/" target="_blank">LSVD</a> auseinander gesetzt.&nbsp;</p>
<p>So redeten Mende und Woelki offen &uuml;ber dieses Thema. Von Seiten Mendes ging es dabei vor allem darum, dass man die Kirche doch einfach Homosexuellen akzeptieren solle und nicht mit Diskriminierung gegen diese vorgehen solle. So wurde klar angesprochen, dass man es nicht gut hei&szlig;en kann, das Mitarbeiter der Kirche welche sich als homosexuell outen mit einer K&uuml;ndigung rechnen m&uuml;ssen.</p>
<p>Woelki war es auf der anderen Seite sehr wichtig, dass der LSVD, welcher mit zu den Organisatoren der Anti-Demos zum Papstbesuch geh&ouml;rt sich trotzdem respektvoll gegen&uuml;ber dem Papst verh&auml;lt und die Demonstrationen in einem friedlichen Ausma&szlig;e halten solle.</p>
<p>Im Anschluss sagten beide, dass sie begeistert &uuml;ber die Gespr&auml;che gewesen seien und dies als Meilenschritt in Kommunikation zwischen Kirche und Homosexuellen betrachten w&uuml;rden.</p>
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		<title>Israel: Schwule und Lesben in der Armee</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 13:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Armee]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Israeli Gay Youth]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut einer neuen Studie werden homosexuelle Soldaten in der israelischen Armee diskriminiert und gemobbt. Zwar ist es für Homosexuelle, seit nun 18 Jahren möglich in die Armee einzutreten, doch die Akzeptanz von Seiten der Armee selbst, ist noch nicht spürbar. Die Homo-Gruppe Israeli Gay Youth (IGY) hat schwule und lesbische Soldaten nach Ihren Erfahrungen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_43" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-43" title="Israelische Soldaten" src="http://www.lesweb.de/wp-content/uploads/2011/09/3128382121_a9ddc56bff-225x300.jpg" alt="Israelische Soldaten, Quelle: manfred_laue/Flickr.com" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Israelische Soldaten, Quelle: manfred_laue/Flickr.com</p></div>
<p>Laut einer neuen Studie werden homosexuelle Soldaten in der israelischen Armee diskriminiert und gemobbt. Zwar ist es für Homosexuelle, seit nun 18 Jahren möglich in die Armee einzutreten, doch die Akzeptanz von Seiten der Armee selbst, ist noch nicht spürbar. Die Homo-Gruppe <a href="http://igy.org.il/?page_id=4" target="_blank">Israeli Gay Youth</a> (IGY) hat schwule und lesbische Soldaten nach Ihren Erfahrungen in der Armee befragt. Die Zahlen sind erschreckend. Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, sie würden wegen Ihrer Sexualität verbal angegriffen werden. Rund 20 Prozent wurden bereits körperlich attackiert. Auf diese Übergriffe wird jedoch von Seiten der Vorgesetzten nicht reagiert. Hierbei würden diese die Augen vor dem Mobbing verschliessen.</p>
<p>Nach außen wird jedoch das Bild abgeliefert, als ob die israelische Armee keine Probleme mit Mobbingfällen hätte. Auf die Nachfrage der IGY beim Militär, was dieses zu tun gedenkt, antwortete das es, es gäbe sowohl keine Probleme als auch, die Männer und Frauen wären wären in der israelischen Armee aufgeklärt. Trotz alledem muss das Militär auf die Übergriffe eingehen und diese ernst nehmen. Eine Armee kann sich eine schlechte Moral nicht erlauben, dafür sind alle aufeinander zu angewiesen, als dass man sich Mobbing erlauben könnte.</p>
<p>Noch vor ca. 30 Jahren hat das Militär Soldaten und Soldatinnen aus dem Dienst entlassen, sobald bekannt wurde, dass sie homosexuell sind. In den Jahren darauf wurden sie dann nicht mehr suspendiert, aber ihre Karrierechancen waren sehr eingeschränkt. Es kam kaum vor, dass Homosexuelle befördert wurden.</p>
<p>Anfang der 90er Jahre kamen Beschwerden auf das Militär zu, so dass sie sich dieser Problematik nicht entziehen konnten. Als dem Reserveoffizier und Tel Aviver Professor Uzi Even sein Rang, aufgrund seiner sexuellen Orientierung aberkannt wurde, schaltete sich die Regierung ein. Fortan durften Schwule und Lesben in die Armee eintreten und sollten nicht mehr diskriminiert werden.</p>
<p>Doch was gesetzlich seit Jahren festgeschrieben ist, scheint bei den Soldaten noch nicht angekommen zu sein. Es wird Zeit, dass sich die Armee und ihre Soldaten ändern.</p>
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		<title>Wofür steht LGBT?</title>
		<link>http://www.lesweb.de/wofuer-steht-lgbt</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 23:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Transsexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie schon mal von LGBT gehört? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit sich mit dieser Abkürzung zu beschäftigen. LGBT ist die englische Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans. Zu deutsch heißt das &#8216;Lesben, Schule, Bisexuelle und Transsexualität&#8217;. Menschen, die dieser Gruppierung angehören, haben alle eines gemeinsam – sie sind nicht heteronormativ. Aller Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_40" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-40" title="Ein lesbisches Paar " src="http://www.lesweb.de/wp-content/uploads/2011/09/5859079350_4e87537d51-300x199.jpg" alt="Ein lesbisches Paar von Von philippe leroyer/Flickr.com" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Ein lesbisches Paar von Von philippe leroyer/Flickr.com</p></div>
<p>Haben Sie schon mal von LGBT gehört? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit sich mit dieser Abkürzung zu beschäftigen. LGBT ist die englische Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans. Zu deutsch heißt das &#8216;Lesben, Schule, Bisexuelle und Transsexualität&#8217;. Menschen, die dieser Gruppierung angehören, haben alle eines gemeinsam – sie sind nicht heteronormativ. Aller Anfang war schwer, aber letztendlich hat man sich dazu durchgerungen nach Begriffen zu suchen. Die Begriffssuche fing in den 40er Jahren an und hält noch heute an.</p>
<p>In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts begann man damit zwischen der Homosexualität und der Transsexualität zu unterscheiden. Ende der 60er Jahre fing man an die Begriffe gay und schwul zu gebrauchen. Durch die Frauenbewegung und die Zusammenarbeit mit der Schwulenbewegung kam Schwung in die Sache. Ein neues Selbstbewusstsein kam zum Vorschein und die Forderung nach einer neuen und eigenen Identität.</p>
<p>Es formierten sich verschiedene Bezeichnungen, auch solche die Kritik herausforderten. So störten sich einige <a href="http://www.transsexuell.de/start.shtml" target="_blank">Transgender</a> daran, dass sie durch die häufige Verwendung von LGBT falsch dargestellt wurden. Transgender-Menschen können nämlich auch heterosexuell sein. Die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität, die in der verschiedene Buchstaben zusammengeführt wurden, gehören des öfteren auch getrennt. Man kann nicht alle sexuellen Richtungen in eine Kombination packen.</p>
<p>Weltweit gibt es viele Kombinationen weiterer Gruppierungen, wie beispielsweise 2 für Two-Spirit, A für Asexuell oder auch O für Omnisexuell, die nicht wahllos aneinandergereiht werden können, da es oftmals keinen Zusammenhang zwischen ihnen gibt. Seit der Emanzipierung der 70er Jahre wurde eine Auseinanderhaltung verschiedener Orientierungen gefordert.</p>
<p>Nun wird auch immer öfter das Wort Queer als Synonym für alles, was von der Heteronormativität abweicht verwendet, doch so macht man es sich auch etwas einfach und so einfach, wie man es gerne hätte, ist es nicht.</p>
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		<title>Das Antihomosexualitätsgesetz und die Todesstrafe in Uganda</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 08:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Antihomosexualitätsgesetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[Glücklicherweise hat das Kabinett in Uganda erstmal die Todesstrafe für Homosexuelle stoppen können.Das „Antihomosexualitätsgesetzt“ konnte nun von dem ugandischen Kabinett gestoppt werden, das die Todesstrafe für Schwule vorgesehen hatte. Einige Parlamentarier wollen dennoch weiter dafür kämpfen. &#160; Der Verfasser des Gesetztes, David Bahati, will an dem Entwurf des „Antihomosexualitätsgesetztes“ festhalten. Er ist der Meinung, dass [...]]]></description>
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<p>Glücklicherweise hat das Kabinett in Uganda erstmal die Todesstrafe für Homosexuelle stoppen können.Das „<a title="Todesstrafe für Homosexuelle ?!" href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=13938" target="_blank">Antihomosexualitätsgesetzt</a>“ konnte nun von dem ugandischen Kabinett gestoppt werden, das die Todesstrafe für Schwule vorgesehen hatte. Einige Parlamentarier wollen dennoch weiter dafür kämpfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Verfasser des Gesetztes, David Bahati, will an dem Entwurf des „Antihomosexualitätsgesetztes“ festhalten. Er ist der Meinung, dass nur mit diesem Gesetz Uganda moralisch für die Zukunft gerüstet sei.</p>
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<p>Die Regierung Ugandas befürchtete, dass eine Verschärfung der Gesetzte gegen Homosexuelle viele Geberländer abschrecken könnte,Nach angaben einer anonymen Quelle heißt es, dass Uganda die bereits bestehenden Gesetzte restriktiver umsetzten könne, ohne damit Entwicklungsgelder zu gefährden. Danach stimmte das Kabinett der Ablehnung des geplanten Gesetztes zu.</p>
<p>Es bestehen in Uganda bisher schon harte Strafen auf Homosexualität. Für „unnatürlichen“ Sex besteht zur Zeit eine 14-jährige Haftstrafe. Nun sollte im neuen Gesetzt die Todesstrafe für „schwere“ Homosexualität eingeführt werden. Außerdem sollte auch das werben für Homosexualität unter Strafe gestellt werden. Dies würde beispielsweise eine Werbung für Aids-Kampagnen unmöglich machen. Ebenso sollte das Verstecken von Homosexuellen und das Vermieten einer Wohnung an eben diese unter Strafe gestellt werden. Wer Homosexuelle nicht den Behörden ausliefert, sollte mit einer Strafe bis zu 3 Jahren Gefängnis rechnen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erschreckend ist vor allem, dass immer noch eine sehr große Schwulenfeindlichkeit in der Bevölkerung herrscht. Immerhin ist die Prozentzahl aus dem Jahr 2007 von 96 Prozent auf heute 79 Prozent zurückgegangen, auch wenn das erst ein kleiner Schritt ist. Es bleibt für die Zukunft zu hoffen, dass sich die Gedanken der Bevölkerung öffnen und mehr Platz für eine liberalere Gesellschaft geschaffen wird.</p>
</div>
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		<title>Frauenfußball-WM: Japan Weltmeister</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 11:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma</dc:creator>
				<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Japan ist Weltmeister. In einem packenden Endspiel bezwangen die Spielerinnen von Trainer Norio Sasaki die favorisierten US-Amerikanerinnen mit 5:3 nach Elfmeterschießen und feierten den ersten Titelgewinn in der Geschichte des japanischen Frauenfußballs. Sie bestätigten damit den Trend im modernen Fußball, weg vom bloßem Einsatz von Kraft, Physis und körperlicher Robustheit hin zu einem technisch anspruchsvollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_34" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-34" title="Weltmeister Japan, Quelle: westphalen_flickr" src="http://www.lesweb.de/wp-content/uploads/2011/07/172879679_e662913318_z2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Weltmeister Japan, Foto: westphalen_flickr</p></div>
<p>Japan ist Weltmeister. In einem packenden Endspiel bezwangen die Spielerinnen von <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/wmfr/frauen-weltmeisterschaft/2011/6074/trainer_trainer6074.html">Trainer Norio Sasaki</a> die favorisierten US-Amerikanerinnen mit 5:3 nach Elfmeterschießen und feierten den ersten Titelgewinn in der Geschichte des japanischen Frauenfußballs. Sie bestätigten damit den Trend im modernen Fußball, weg vom bloßem Einsatz von Kraft, Physis und körperlicher Robustheit hin zu einem technisch anspruchsvollen und taktisch variablen Spiel mit wenigen Ballkontakten. Der FC Barcelona und die spanische Nationalmannschaft prägten diesen Stil und brachten ihn unter anderem im Champions League Endspiel gegen ein überfordertes Star-Ensemble von Manchester United zur Perfektion.</p>
<p>Im Erfolg Japans ist fast noch außergewöhnlicher als jener der spanischen Ballvirtuosen, da sich ihr Stil schon derart von den Vorgehensweisen ihrer Gegnerinnen unterscheidet, dass es sich fast um unterschiedliche Sportarten handelt. Während die US-Amerikanerinnen, die Schwedinnen und auch die Deutschen, meist mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken versuchen und im Sturmzentrum auf die körperliche Präsenz ihrer Stoßstürmerinnen, wie z.B. die famose Abby Wambach, setzen, lassen die Japanerinnen minutenlang den Ball in ihren eigenen Reihen zirkulieren, passen das Spielgerät dutzende Male zwischen den Mittelfeld-und Abwehrspielerinnen hin und her, um die gegnerische Mannschaft aus der Defensive zu locken. Tappen die Gegnerinnen in diese Falle spielen die zentralen Mittelfeldspielerinnen, wie die <a href="http://www.abendblatt.de/sport/fussball/frauen-fussball-wm/article1911946/Homare-Sawa-Star-ohne-Schatten.html" target="_blank">zur besten Spielerin des Turniers gekrönte Homare Sawa</a>, blitzgescheite Pässe auf die wendigen und flinken Stürmerinnen, die aussehen als brächten sie kaum 40 Kilogramm auf die Waage, die jedoch so schnell und gefährlich sind wie Stechmücken im Amazonas.</p>
<p>Zu ihrer technischen Überlegenheit kommt die mentale Stärke der Mannschaft aus dem Land der aufgehenden Sonne. Bewusst sehen sie sich als Hoffnungsträger und Trostspender für jene die nach der Atom-Katastrophe von Fukushima alles verloren haben. Der Trainer sagt, manchmal müsse er seine Spielerinnen fast bremsen vor lauter Motivation. Durch ihr zurückhaltendes Auftreten vermeiden sie jedoch den etwas klebrigen Pathos der Amerikanerinnen, ihre Spielführerin Homare Sawa verehren die japanischen Spielerinnen wie eine spirituelle Führerin.</p>
<p>Eine Deutsche stand im Übrigen auch auf dem Frankfurter Rasen. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus leitete die hoch emotionale Partie gewohnt souverän.</p>
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		<title>Der Christopher Street Day</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 10:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma</dc:creator>
				<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[christopher street day]]></category>
		<category><![CDATA[csd]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Christopher Street Day, auch CSD genannt, ist ein vorgesehener Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Ursprünglich setzte man sich am Christopher Street Day für die Rechte solcher Gruppen sowie Gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft ein. Seinen Namen hat der CSD nur in Deutschland und der Schweiz. In anderen Ländern ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Christopher Street Day, auch CSD genannt, ist ein vorgesehener Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Ursprünglich setzte man sich am Christopher Street Day für die Rechte solcher Gruppen sowie Gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft ein. Seinen Namen hat der CSD nur in Deutschland und der Schweiz. In anderen Ländern ist es anders. In Österreich nennt man den Umzug die Regenbogenparade und in englischsprachigen oder romantischen Ländern ist es als Gay Pride oder Pride Parade bekannt.</p>
<p><a href="http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/sexualitaet/homosexualitaet/csd.jsp">Seinen Ursprung hat der CSD in New York im Jahr 1969</a>. Im Stadtviertel Greenwich Village wurde in der Bar Stonewall Inn ein Aufstand gemacht. Diese Zeit war durch die Straßenschlachten sowie gewalttätige Razzien gegen Homosexuelle geprägt. Um den ersten Jahrestag des Aufstandes zu feiern, wurde am 28. Juni 1970 das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Bis heute feiert man am letzten Samstag des Juni in New York den Umzug. Inzwischen ist daraus eine internationale Tradition geworden.</p>
<p>In Deutschland findet der Umzug in Berlin und Köln, aber auch in anderen Großstädten statt. Auch deutsche Prominente nehmen an der Feier teil. Zu den bekanntesten zählen Bundesaußenminister Joschka Fischer, die Bundesministerin Renate Künast sowie unter anderem der regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit.</p>
<p>Der CSD in Deutschland ist aber auf verschiedene Daten zwischen Juni und August verteilt. Im Jahr 2002 konnte die Parade in Köln in Zusammenlegung mit dem Rosenmontag sich über 1,2 Millionen Besucher freuen. Die Beteiligten demonstrieren oft provozierend wie stolz sie auf ihre sexuelle Ausrichtung sind.</p>
<p>Nicht zuletzt Philosophen, sondern auch andere Kritiker bedauerten sich in letzter Zeit von dem Christopher Street Day und warfen ihm die <a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article2271856/Die-Kommerzialisierung-des-CSD-kann-auch-gut-sein.html">zunehmende Kommerzialisierung</a> und Ignoranz gegenüber Rassismus und doppelter Diskriminierung von homosexuellen Migranten.</p>
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